Gooding – Gutes tun für Deinen Verein

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Mitmachen geht ganz leicht:

  1. Wähle unser Vereinsprofil auf Gooding aus: Förderverein Bläserarbeit Oberhessen
  2. Suche dir einen der Shops aus und kaufe ganz normal ein.
  3. Nach deinem Kauf erhalten wir eine Prämie des Shops – du musst nichts weiter tun!

Vielen Dank für deine Hilfe!

Darstellung Brassbook

Mit Sorge verfolgen wir die Entwicklungen innerhalb der EKHN.

Es entsteht der Eindruck, dass die ehrenamtlichen Bemühungen von Brassbook e. V., die für 2025 vom Zentrum Verkündigung abgesagten Veranstaltungen für junge Bläser*innen aus evangelischen Posaunenchören aufzufangen, auf subtile Weise diskreditiert werden.

Brassbook e. V. engagiert sich ausschließlich ehrenamtlich und setzt große Kraft und Zeit ein, um trotz der Absagen alternative Angebote auf die Beine zu stellen.

Zu unserem Bedauern tragen bestimmte Informationsschreiben und Veröffentlichungen zur einseitigen Darstellung bei, Brassbook e. V. sei nicht gesprächsbereit – was dem tatsächlichen Verlauf der Kommunikation nicht gerecht wird.

Eine ausführliche Stellungnahme von Brassbook e. V. mit einer Darstellung der eigenen Sichtweise finden Sie unter folgendem Link: BrassBook: Reaktion von Brassbook – NewsBlog

Brasscamp ZWEI PUNKT NULL

In diesem Jahr gibt es ein besonderes Brasscamp. Kennt Ihr den Osterlehrgang? Dank einer Förderung des BMCO ist das Brasscamp in den Sommerferien für jeden Blechbläser nun mindestens genauso interessant geworden – jedoch mit niedrigeren Teilnehmerpreisen.

Auf dem Brasscamp vom 4.-9. August in Schlitz erwarten alle Teilnehmer tolle Dozenten, bläserische Abwechslung mit Einzelunterricht, Ensemble- und Tuttispiel und viel Raum zum Netzwerken. Wer möchte, kann darüber hinaus von Einheiten aus Theorie, Probentechnik und Probendidaktik profitieren. Unter professioneller Anleitung können alle Fragen zum eigenen bläserischen Können, zur Jungbläserausbildung im Chor oder weiteren Themen, wie bspw. Finanzierungsmöglichkeiten geklärt werden.

Lust bekommen?
Meldet Euch jetzt unter diesem LINK an und erhaltet noch bis zum 9. Juni einen Frühbucherrabatt in Höhe von 15 EUR. 

Posaunenchöre ohne Zukunftsperspektiven

„Wollen die aus der Kirche austreten?“
Diese Frage geistert seit einiger Zeit herum. Sogar eine Pfarrkonferenz Anfang des Jahres
hatte das zum Thema. Wir standen noch nie so im Mittelpunkt! In den vergangenen Jahren, als wir auf die Streichung der LPW-Stellen, die drohenden Sparmaßnahmen der Landeskirche und den drohenden Strukturabbau hingewiesen hatten, wurde das Thema auf Kirchenleitungs-Ebene gar nicht aufgegriffen. Jetzt steigt plötzlich das Interesse, wodurch? Am 1. April fand die Landesversammlung aller Posaunenchöre in Hessen statt. Dort wurden zwei Konzepte vorgestellt. Zuerst das „Konzept zur Verselbstständigung des Posaunenwerks“, das mit der Unterstützung vieler junger Menschen, die in ev. Posaunenchören sozialisiert wurden, erarbeitet wurde. Nachdem die Landesversammlung der Posaunenchöre im Vorjahr ein eindeutiges Votum abgegeben hatte, dass das Posaunenwerk in diese Richtung weiter denken soll, wurde eine musikalische und organisatorische Struktur erarbeitet, die auf die Förderung und den Erhalt evangelischer Posaunenchöre in Hessen, vor allem jedoch auf eine starke Nachwuchsgewinnung und -entwicklung abzielt. Schnell war klar, dass sich das Posaunenwerk dabei verselbstständigen sollte – nach dem Vorbild bspw. der Bayern oder Sachsen – um ähnlich wie ein kirchlicher Förderverein oder eine Stiftung (z. B. wie die EKHN – Stiftung) zwar von einer engen Zusammenarbeit mit der Landeskirche profitieren zu können, aber – vor allem von dem Wunsch nach Flexibilität getrieben – weitgehend finanziell und strukturell autark zu sein.

Das zweite Konzept war schnell vorgestellt: Alles soll so bleiben, wie es ist. Die Streichung
der LPW-Stellen, der Spardruck, der auch das Posaunenchorbudget im Zentrum Verkündigung betrifft, der Qualitätsabbau durch den Wegfall der Landesposaunenwarte ab nächstem Jahr (einmalig in Deutschland!) sei kein Grund zum Handeln. Das Konzept beschäftigt sich damit, wie dem Sterben der Posaunenchöre durch bessere Vernetzung entgegengewirkt werden kann. So war ein genanntes Beispiel, dass sich ein Posaunenchor, der nicht mehr spielfähig ist, doch einen Nachbarchor suchen solle, damit Auftritte wieder gespielt werden könnten.

Einige Beiträge sind mir von der dann folgenden Aussprache besonders in Erinnerung geblieben. Ein Pfarrer, der die Teilnehmer aufruft, der engagierten Jugend eine Chance und ihnen Gehör zu geben. Eine Präses, die noch einmal bekräftigt, dass die Jungbläserarbeit in Oberhessen sehr gut funktioniere, viele junge Menschen engagiert dabei seien und man doch sehe: es geht! Eine junge Oberhessin, die aus ihrer Ausbildung berichtet und wie stark sie durch diese Erfahrung selbst an die Kirche und den Posaunenchor gebunden sei.

Argumente dafür, warum man die Verselbstständigung nicht anstreben sollte, wurden nur
sehr schwach vorgebracht und waren eher mit Ängsten behaftet. „Wahrscheinlich
bekommen wir keinen Zuschuss von der Kirche mehr, wenn wir uns verselbstständigen“,
„wer soll die ganze ehrenamtliche Arbeit nur tun?“ oder „wer zahlt denn dann meinen
Chorleiter?“. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Posaunenchöre im Vorfeld von ihren
Bezirksvorständen kaum über die Thematik aufgeklärt wurden. Das Durchschnittsalter der
Veranstaltung war entsprechend und so wurde ein eindeutiges Votum gegen die
Verselbstständigung, gegen das Zukunftskonzept und was uns besonders trifft: vor allem
gegen die seit 20 Jahren aufgebaute und gut funktionierende Arbeit im Bezirk Oberhessen
abgegeben.

„Es kann doch alles so bleiben wie bisher.“
In Oberhessen denken wir da etwas anders. Wir zählen im Bezirk knapp über 60
Posaunenchöre. Schon lange gibt es einen großen Unterschied von Chor zu Chor
bezüglich Durchschnittsalter und Zukunftsfähigkeit. Gerade die Chöre, die sich dem
Ausbildungskonzept von LPW Albert Wanner angeschlossen haben, können von
erfolgreicher Jungbläserarbeit berichten. Der Förderverein besteht nun seit 7 Jahren und
leistet seinen Beitrag für eine funktionierende Nachwuchsförderung. Durch einen studierten Blechbläser an der Spitze und sein Netzwerk auf den Lehrgängen konnten diese Chöre auch qualitativ vorankommen bis hin zu Erfolgen bei Jugend Musiziert. Die Entscheidung auf der Landesversammlung zeigt, dass die Mehrheit der Posaunenchöre nicht wissen, dass sie das alles brauchen, um zu überleben. Das Posaunenwerk hat nun das Votum auf dem Tisch, dass Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit überflüssig ist. Für die Posaunenchöre muss nichts weiter getan werden als stärkere Vernetzung zu fördern.

Quo vadis?
Das und andere Dinge würden wir gerne mit Euch besprechen. Wenn Ihr als
Posaunenchorbläser von diesem Thema zum ersten Mal hört oder wenn Ihr noch Fragen
dazu habt, dann ruft uns doch einfach an. Die Vorstände von Förderverein und Bezirk
stehen euch zur Verfügung. Am 21. August um 19:00 Uhr hat der Förderverein seine
Jahreshauptversammlung. Sollte Euer Chor schon Mitglied im Förderverein sein, wäre dort ein Austausch möglich.

Junior-Bläsertag 2022 in Rosbach

Die Jungbläser des Posaunenchors Rosbach beim Turmblasen 2022

Der Posaunenchor Rosbach bildet Blechbläser aus! Wer Trompete, Posaune, Horn oder Tuba ausprobieren möchte, kommt in diesem Jahr zum Junior-Bläsertag nach Rosbach!

Konzert mit Volcanic Brass am 23.09.2022 in der Adolf-Reichwein-Halle in Rosbach
Zum Auftakt des Junior-Bläsertages findet ein Konzert mit dem herausragenden Quintett VolcanicBrass statt. Die Preisträger von Jugend Musiziert haben ein kurzweiliges und hörenswertes Programm erarbeitet. Der Eintritt ist frei.

Junior-Bläsertag zum Mitmachen am 24.09.2022 in der Adolf-Reichwein-Halle in Rosbach
Von 09:30 bis 20:00 Uhr verbringen wir einen Bläsertag mit Spiel und Spass und Pizza zum Mittagessen. Geübt wird in verschiedenen Gruppen je nach Leistungsstand. Am Abschlusskonzert aller Gruppen um 18:30 Uhr in der Adolf-Reichwein-Halle wird das Gelernte in einem öffentlichen Konzert dargeboten. Mitmachen kann jeder. Infos und Anmeldung unter www.brassbook.de/bezirk/veranstaltungen/junior-blaesertag-2022/

Jugend Brasscamp 2022

Das Brasscamp ist ein mehrtägiger Lehrgang für Anfänger, fortgeschrittene Anfänger und Ausbilder von Posaunenchören der EKHN. Die Bläser der Jugend-Auswahlchöre Jups und Junior Brass haben parallel eine Arbeitsphase. Das Brasscamp findet in diesem Jahr wieder in den Sommerferien statt, am 14.-19.08.2022

Hier die Links zur Anmeldung:
Modul 1: Anfänger und fortgeschrittene Anfänger 14.-19.08.2022
Modul 2: Ausbilder 16.-19.08.2022
Modul 3: JuniorBrass und Jups

Förderung bein Instrumentenkauf

Wir freuen uns, dass wir unsere Bläserin Jule Marie Brumhard bei dem Kauf ihrer neuen Trompete unterstützen konnten. Jule ist langjährige Bläserin im Posaunenchor Schotten, ausgebildete Chorleiterin, Mitglied in den Auswahlchören JuniorBrass und Brass-ON. Bei dem Wettbewerb „Jugend Musiziert“ konnte sie mit ihrer neuen Trompete im Regionalwettbewerb den 2. Platz erreichen. Aktuell bildet sie die Jungbläser im PC Schotten aus. ­Als sie uns im letzten Jahr um Unterstützung bat, sind wir dem natürlich sehr gerne nachgekommen. Ihr möchtet Euch auch ein Instrument anschaffen? Dann stellt gerne jederzeit einen Antrag.

Arbeitsphase Volcanic Brass

Am Montag, den 27. Dezember trafen sich die Mitglieder des Quintetts „Volcanic Brass“ zu ihrer ersten gemeinsamen 3-tägigen Arbeitsphase im Museum in Romrod. Die Mitglieder des Ensembles sind Sem El-Hagge (Trompete, Piccolo-Trompete), Maximilian Althaus (Trompete, Flügelhorn), Daniel Eizenhöfer (Posaune), Florian Troitsch (Posaune) und Johannes Becker (Tuba). Die jungen Musiker kommen aus der Posaunenchorarbeit Oberhessens, spielen auch in den Ensembles „JuniorBrass“ und „Brass-ON“ mit und sind Dozenten der Bläserschule Oberhessen.

Während der Arbeitsphase wurde ein breites Konzert-Repertoire aufgestellt, welches von anspruchsvollen Stücken wie verschiedenen Quintett-Suites bis hin zu Schmonzetten reicht. Als Dozent trat hierbei Albert Wanner ein, der vor allem mit seiner musikalischen Erfahrung das ein oder andere Stück machbar werden ließ. Die Probenzeiten waren während der drei Tage nicht festgesetzt, sondern konnten durch das Quintett selbst bestimmt werden, wodurch eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre erreicht wurde. Im Verlauf der Probenphase konnten insgesamt 2 neue Quintett-Suites und mehrere Stücke einstudiert werden, die in das bereits bestehende Programm aufgenommen wurden. Für die Mittags- und Abendverkostung wurde das Quintett durch die ortsansässige Metzgerei Becker versorgt. Auch der Förderverein für die ev. Bläserarbeit Oberhessen hat dazu beigetragen, dass diese Arbeitsphase stattfinden konnte.

Zum Dank für die Nutzung des Museums wurde am Ende der Arbeitsphase ein Platzkonzert vor dem naheliegendem Altersheim veranstaltet, bei dem die Bewohner und Passanten auf der Straße Gelegenheit bekamen, das Quintett mit ihrem neuen Programm live zu erleben. Für den kommenden Sommer plant das Quintett mehrere Auftritte, sowie ein eigenes Konzert. Die Termine werden auf brassbook.de veröffentlicht.